Inhalte und Struktur der Ausbildung
Wer an der theakademie am Ausbildungsgang Regie teilnimmt, trainiert kontinuierlich auf sechs Ebenen: Theater als Raumdramaturgie; Spielraum; Schauspielerpädagogik; Grundlagen der Regie; Grundlagen der Dramaturgie; Von der Textanalyse zum Regiekonzept. Diese sechs Unterrichtsbereiche sind vom ersten bis zum letzten Tag der Ausbildung miteinander verflochten und fördern gleichermaßen die Vielseitigkeit, das Erkennen persönlicher Stärken und Schwächen, sowie das Entwickeln künstlerischer Schwerpunkte. Die sechs Unterrichtsbereiche bilden paarweise drei Gruppen (Raum, Spiel, Handlung); jeder Gruppe ist ein Bereich zugeordnet, der mehr grundsätzlich ausgerichtet ist, und ein Bereich, der die tatsächliche Praxis begleitet.
Die Ausbildung dauert 39 Monate (Regelzeit) und gliedert sich in die Abschnitte: Vorbereitungsstudium (1. Semester, 3 Monate), Grundstudium (2. und 3. Semester), Hauptstudium (4. und 5. Semester), Abschlussstudium (6. und 7. Semester). Der erfolgreiche Abschluss eines Abschnitts (Prüfung, benotete Regiearbeiten) ist die Voraussetzung für die Zulassung zum nächsten. (Noten von 1 - sehr gut - bis 5 - mangelhaft -. Prüfungen, die mit mangelhaft benotet werden, müssen wiederholt werden; ist die Inszenierung mangelhaft, muss das ganze Semester wiederholt werden.)
Die Regisseure arbeiten im Team mit Dramaturgen und Theaterpädagogen zusammen und sind angehalten in ihren Projekten primär Teilnehmer aus dem Bereich Schauspiel der theakademie zu beschäftigen. Für jeden Ausbildungsabschnitt gibt es spezifische Inszenierungsaufgaben, bei deren Bewältigung ein Coach aus der Reihe der Dozenten der theakademie beratend mitwirkt. Regisseure belegen weiterhin jedes Semester eine Mindestzahl von Stunden im Bereich Schauspiel.
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